Spiel – Spaß – Spannung mit Marionetten - Märchentante Evi

Nur in ihren Stammkindergärten im Raum Deutsch-Wagram und Wien

 

Figuren zu gestalten, Kostüme zu entwerfen und das Spiel mit den Kindern entwickelte sich für Christa „Evi“ Grausam als Marionetten-Märchentante Evi zum Lebensinhalt. Die Herzen von Jung und Alt fliegen ihr zu.

 

 

Valentin und Rosa aus dem "Verschwender"
Valentin und Rosa als Bediente bei Flottwell, "Der Verschwender" 1987

Christa "Evi" Grausam, geb. Grasinger (Wien, 18.07.1945), stammt aus einer Handwerkerfamilie: Vater Johann war Schuster, Mutter Hermine Schneiderin. Von ihr lernte Evi das Adaptieren und Entwerfen von Schnitten, und das Marionettentheater Märchen an Fäden verdankt ihr sämtliche Schnittzeichnungen für die oft prächtigen Puppenkostüme.

1965 traf sie im  Wiener "Girardi-Theater" zum ersten Mal unbewusst den jungen Leopold Grausam, der für "Viktoria und ihr Husar" das Bühnenbild gestaltet hatte und auch eine Nebenrolle spielte. Das Theater hat sie dann Jahre später wirklich zusammengeführt.

In "Leopold Grausams Künstlermarionettentheater Figurenschauspiel", heute "Märchen an Fäden", sprach sie die weiblichen Rollen, nähte Vorhänge und Kostüme und zog die Fäden.
Die erste "große" Inszenierung kam mit Ferdinand Raimunds "Verschwender". Über 40 Marionetten waren einzukleiden und natürlich auch zu spielen. Evi schuf wunderbare Biedermeierkostüme für Damen und Herren, Stubenmädchen und Bediente (s. Bild links), Feen und Jäger, und natürlich die Tischlermontur des alten Valentin mit dem Hobellied:

 

Als 1987 das Marionettentheater seine feste Bleibe in Straßhof verlor, entwickelte sie in den Folgejahren mit der fachlichen Beratung und Unterstützung der Deutsch-Wagramer Kindergartenleiterin Renate Forsthuber ihr Mitspielprogramm.

In über 20 Jahren sind so ca. 100 Märchenstücke und Mitmachgeschichten entstanden.
Seit 1990 tritt sie mit ihrem Soloprogramm in vielen Kindergärten in Niederösterreich und Wien auf. Gemeinsam mit Sohn Leo Grausam (Luitbald d.F.) hat sie die Drache-Funki-Geschichten begründet.

Mitspielprogramm für Kindergartenkinder ab 2 ½ Jahren

 
Marionetten, meistens Tiere, erzählen Geschichten aus ihrem Leben. Die Kinder dürfen dabei selber Rollen übernehmen und entwickeln in spielerischer Weise ihre Phantasie und Kreativität. Spiel und anschließendes Streicheln der Figuren werden zum hautnahen Erlebnis.
Das Spezialprogramm für Kindergartenkinder ist ein Spiel ohne Bühne mit einer oder zwei Marionetten in offener Spielweise. Durch die Gruppenarbeit wird der persönliche Kontakt der Kinder zu den Marionetten hergestellt. Die Geschichten, die alle in Rücksicht auf das Bildungsprogramm des jeweiligen Kindergartens entstehen, bedürfen oft intensiver Nachforschung in der einschlägigen Fachliteratur. Gebannt lauschen die Kinder den Erzählungen der Marionette, bei denen sie die Anwesenheit des Puppenspielers nicht mehr wahrnehmen.

 

Ein kleiner Auszug aus den Mitspielgeschichten:

Fridolin, der Pinguin
Vom Ausschlüpfen aus dem Ei, Überwindung seiner Angst vor dem „Pinguin-Kindergarten“ bis zum Schwimmenlernen ......
 
Das Häschen Zitternäschen
Bei einem Ausflug mit seiner Menschenfamilie locken der nahe Wald und aufregende Abenteuer in der freien Natur.....
 
Wuffis Abenteuer
Nach dem Umzug in ein Häuschen im Grünen gibt es für den Hund Wuffi viel Neues zu entdecken. In der fremden Umgebung findet er sich nicht zurecht. Wie er nach einer langen Suche und vielen Abenteuern wieder nach Hause findet, erzählt diese Geschichte.

Watschelinchen, das Entenküken
Abenteuer eines neugierigen Entenkükens, das im Fluss auf Entdeckungsreise geht und dadurch in große Gefahr kommt...

 

 

Der Igel Monty
Bevor der Igel sich ein warmes Plätzchen für den Winter im Laub sucht, möchte er sich noch tüchtig vollfressen. Aber das ist gar nicht so einfach, wenn man noch ein kleiner Igel ist und so manch andere Tiere sooo schnell sind...
   
 
Und noch viele weitere Geschichten im Jahreskreislauf...